Und zack verliebt! Vancouver schafft es direkt in mein Herz

So, schnell geht’s und schwupps bin ich verliebt: Vancouver heißt meine neue Liebe! Aber ich beginne mal von vorne. Ein Flieger bringt mich von Tampa über Dallas in die grandiose Stadt im äußersten Westen Kanadas und schon der Flug ist ein kleines Geschenk. Denn neben mir sitzt Tim, Australier, der als Chefkoch auf Privatyachten arbeitet. Einen Großteil des Fluges verbringen wir damit zu quatschen und verstehen uns super. Angekommen in Vancouver zeigt sich Kanada zunächst nicht von seiner besten Seite. Der Officer an der Immigration stuft mein Reiseverhalten als äußerst verdächtig ein und will ganz genau wissen, wie ich mir dieses Jahr leisten kann, warum ich meinen Flug so kurzfristig gebucht habe und wann ich denn dann auch wieder ausreise. Tim hingegen braucht nur eine Minute und wartet auf der anderen Seite auf mich. Nach 15 Minuten darf auch ich weiter und bin erleichtert. Doch zu früh gefreut, denn Tim macht mir einen Strich durch die Rechnung. Ich habe bereits den Zoll passiert als hinter mir jemand meinen Namen ruft. Tim wurde rausgewunken und hat dem netten Beamten gesagt, dass wir „irgendwie schon“ zusammen reisen. Somit verbringe ich weitere 10 Minuten mit einer Beamtin, die sehr oberflächlich mein Gepäck checkt und mir ganz klar sagt, dass sie eigentlich nicht weiß, warum ich zum Check musste. Draußen warte ich letztendlich eine knappe Stunde auf  Tim, der arme Kerl!

Liebe auf den ersten Blick

Nachdem ich mich von Tim, der von seiner Cousine abgeholt wird, verabschiedet habe, steige ich in den Zug um zu meinem Hostel zu kommen. Als ich aus dem Bahnhof komme, passiert es: Ich verliebe mich in Vancouver! Sofort fühle ich mich wohl, obwohl es bereits Dunkel ist und ich nur einen Bruchteil der Schönheit sehe. Bei milden Temperaturen schlage ich den Weg in Richtung Gastown ein und kann es kaum erwarten am kommenden Tag die Stadt zu erkunden. Ich starte am Vormittag bei angenehmen 25 Grad meinen Rundgang durch Vancouver, schlängele mich durch die Massen auf der Granville Street, bestaune die Wasserflugzeuge am Canada Place und  verrenke mir den Hals als ich zu den Skyscrapern aufblicke. Die Metropole erinnert mich an Sydney und ich kann mir bestens vorstellen hier zu leben. Auf jeden Fall im Sommer! Am Nachmittag treffe ich Tim und wir planen einen Roadtrip, der uns von Vancouver über Clearwater und Jasper nach Banff führt. Weiter soll es nach Kamloops und Whistler gehen, wo ich Glen besuchen werde. Rund zwei Wochen planen wir für dieses Abenteuer und rekrutieren über Facebook noch zwei Schweizerinnen, die uns begleiten werden. In drei Tagen geht es los, der Mietwagen ist gebucht.

Die grüne Oase: Stanley Park

Solange genieße ich aber noch Vancouver. Den Abend verbringe ich im wunderbaren Gastown, wo sich eine Micorbrauerei an die nächste anschließt und man perfekt ausgehen kann. Der nächste Tag gehört ganz und gar Stanley Park. Ich miete ein Fahrrad und fahre bei wunderbarem Wetter (rund 30 Grad!) durch die grüne Oase der Stadt. Stanley Park ist ein riesiger wunderschöner Stadtpark, durch den sich knapp 200 km Spazierwege ziehen. Man findet dort Urwälder, Totempfähle und Strände. Immer wieder stoppe ich, mache ein kleines Picknick am Strand und beobachte dabei eine der Robben, die im Wasser spielen und bewundere die Kanadier, die trotz eisiger Wassertemperaturen sich mutig in die Fluten stürzen. Meine Radtour lasse ich am English Bay Beach in einem der vielen Straßencafés ausklingen bevor es zum Ausgehen nach Yaletown geht.

Ein Abschied auf Zeit

Mir fällt es richtig schwer, mich von Vancouver zu verabschieden und mich auf die Straße zu begeben, um unseren Campingtrip zu starten. Diese Stadt hat es wie Sydney direkt in mein Herz geschafft und ich fühle mich ihr auf unerklärliche Weise verbunden. So gebe ich ihr vor meiner Abfahrt ein Versprechen: Vancouver, ich komme wieder…

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Die Skyline in Vancouver

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The Gastown Steam Clock

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Mitten in Gastown

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Das Flatiron-Building in klein

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Sonnenuntergang am Hafen

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Die Skyscraper kann man ruhig bewundern

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Hausboote im Yachthafen

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Totempfahl in Stanley Park

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Sightseeing mit Eva

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Vancouver macht mich glücklich!

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Die Lions Gate Bridge von unten

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Mit dem Rad durch Stanley Park

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Und als Abschluss einen Eiskaffee am English Bay Beach

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