Auf nach Panama City – und das ganz ohne Panama-Kanal

Morgens um 6:00 Uhr schleppen Melli, Ross und ich uns Richtung Wassertaxi um wenig später in unseren Bus nach Panama City einzusteigen. Zum Glück wurden wir gewarnt, dass die Temperaturen in den Bussen sibirisch anmuten und so bestreiten wir die 14-stündige Fahrt mit Mützen, zwei Paar Socken, langen Hosen, T-Shirts im Lagenlook und Hoodies. Drüber kommt noch eine Decke und so halten wir es einigermaßen aus.

„Nur ein Kanal“ – wir verzichten auf den Panama-Kanal

Angekommen in Panama City planen unser Sightseeing-Programm für den kommenden Tag. Das führt uns durch die Altstadt, durch die neueren Stadtteile der Millionenstadt und auf den Fischmarkt, wo wir uns mit Ceviche, Lobster und Gambas eindecken, um uns ein Festmahl in unserem Hostel zuzubereiten. Und ja, großer Aufschrei, wir haben uns den Panama-Kanal nur aus der Ferne angeschaut. Jeder, wirklich jeder, der einen Tag am Kanal verbracht hat, gab uns auf die Frage, ob es sich lohnt, die Antwort: „Naja, ist halt ein Kanal.“ Somit haben wir die Zeit in Panama City lieber mit viel Essen und dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft verbracht.

Mit Buddy nass bis auf die Haut in Valle de Anton

Nur einen Tag später führt uns unsere Route nach Valle de Anton, wo wir die grüne Seite Panamas im Hochland erleben dürfen, in warmen Quellen schwimmen und einen langen Hike rund um das kleine Dorf machen. Bei dem freuen wir uns über die Begleitung von Anna, die wir im Hostel kennengelernt haben und Buddy, einem Straßenhund, der uns die komplette fünfstündige Wanderung nicht von der Seite weicht. Auch nicht als sich alle Himmelsschleusen öffnen und wir die letzten Kilometer im Platzregen zurücklegen. Bis auf die Haut durchnässt, mit zentimeterhohem Wasser in den Schuhen und vor Kälte zitternd freuen wir uns wie Könige, dass wir in unserem Hostel endlich mal wieder eine heiße Dusche bekommen – keine Selbstverständlichkeit in Zentralamerika!

Panama City: Englische Vorbereitung auf die San Blas-Inseln

Zurück in Panama City steht alles im Zeichen der Vorbereitung für unseren Boattrip von Panama über die San Blas Inseln nach Kolumbien. Ganze vier Tage werden wir in einer Gruppe von rund 25 Leuten aus aller Welt mit dem Speedboat von Insel zu Insel geschippert um dann letztendlich in Kolumbien anzukommen. Die Gruppe und unsere Guides lernen wir bei einem Vortreffen im Hostel kennen und mir schwant, dass die kommenden Tage sicherlich unvergesslich werden. Dazu trägt auch Ross bei, der seit Tagen seine komplette Energie darauf verschwendet, unseren Alkoholkonsum für den Trip zu berechnen (für Booze muss jeder selbst sorgen) und dabei wirklich astronomische Zahlen aufruft. Melli und ich beschließen, die von ihm vorgeschlagenen vier Liter Wodka pro Person mindestens zu halbieren und doch auch etwas Geld in Süßigkeiten zu investieren – man muss schließlich Prioritäten setzen. Dass wir mit einem Engländer reisen, wird spätestens dann klar, als uns Ross vor der Abreise dazu nötigt, uns in einem Kaufhaus mit schön schrecklichen Accessoires und T-Shirts einzudecken, um seiner „Fancy-Dress“- Politik gerecht zu werden… Nur so viel: San Blas bleibt UNVERGESSEN. Mehr dazu im nächsten Beitrag!

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Streifzug durch die Altstadt von Panama-City

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Auf dem Fischmarkt

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Ich liebe es: Ceviche

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So kann Hostelleben in Panama aussehen: Luna’s Castle

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Wir stoßen auf das Spiel der deutschen Nationalmannschaft an

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Blick auf Valle de Anton

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Wir drei mit Anna und Buddy

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Unser treuer Begleiter Buddy

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Und noch einer: Markus, der Hostelwelpe

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Die Errungenschaften für den San Blas-Trip

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