Vulkan, Nebelwälder und mit dem Auto durch den Fluss – Wir sind in Costa Rica!

Sagen wir es mal so, der Start in Costa Rica war nicht ganz reibungslos. Unser Plan war, bis 16:00 Uhr mit unserem Mietwagen an der Grenze zu sein, diese zu Fuß zu passieren und auf der anderen Seite unseren nächsten Mietwagen in Empfang zu nehmen. Da wir es aber sehr entspannt haben angehen lassen, waren wir mit allem zu spät. Als wir die Grenze überschreiten und in Costa Rica unseren Mietwagen in Empfang  nehmen wollen, ist das Büro bereits geschlossen. Mit der Hilfe der Mitarbeiter der angrenzenden Geschäfte kriegen wir letztendlich jemand ans Telefon, der uns verspricht, in spätestens einer Stunde mit unserem Wagen an der Grenzstation aufzuschlagen. Also warten wir, alle ziemlich müde und zerstreut und sind mehr als glücklich, als wir unser Auto in Empfang nehmen dürfen.

Kein schöner Start in Costa Rica

Der Schock kommt bei unserer Ankunft in Liberia: Beim Ausladen des Kofferraums bemerken wir, dass einer der Daypacks fehlt. Schande! In dem ganzen Trubel muss sich jemand Danielas Rucksack geschnappt haben und wir haben es einfach nicht bemerkt. Sie nimmt es mit unglaublicher Fassung  und lässt sich dadurch ihren Urlaub nicht vermiesen.

Der nächste Vulkan ruft – La Fortuna

Nach Liberia geht es für uns über kurvige Straßen in die Berge: La Fortuna erwartet uns. Für die nur knapp 130 Kilometer brauchen wir geschlagene dreieinhalb Stunden und sind froh als wir im Dunkeln endlich in den kleinem Ort ankommen. La Fortuna hat sich vom verschlafenen Bergdorf in den vergangenen Jahren zum Mekka für Backpacker und Abenteuerlustige gemausert. Denn neben diversen Treks zum Vulkan Arenal , einem der aktivsten in ganz Costa Rica, gibt es jede Menge zu tun: Rafting, Ziplining, unendliche Wanderwege und vieles mehr wird angeboten. Für uns steht eine Wanderung im Nationalpark am Fuß des Arenals über die erkalteten Lavazungen auf dem Plan. Der rund 1.600 hohe Vulkan galt als erloschen bis er 1968 plötzlich ausbrach und ein ganzes Dorf vernichtete. Danach herrschte erstmal wieder Ruhe, doch seit 1981 ist er wieder ständig aktiv.

Die Wanderung durch den Nationalpark ist wunderschön und vielseitig: Wir starten in sattem Grün, gehen an Bananenstauden, Guavenbäumen und Ananassträuchern vorbei, stapfen schwitzend durch den Urwald und erreichen nach einem kleinen Aufstieg letztendlich die Lavafelder mit Blick auf den Vulkan – beeindruckend!

Ein 4wd zahlt sich in Costa Rica aus

Auf dem Weg nach Santa Elena/Monteverde dürfen wir hautnah erfahren, warum die Autovermietung uns wärmstens einen 4wd für Costa Rica empfohlen hat. Durch den ständigen Regen hat sich ein kleiner Bach in einen Fluss verwandelt, der die Straße überspült. Wir beobachten erstmal einige andere Autos, die sich durch die Fluten kämpfen. Das sieht für uns machbar aus und wir trauen uns. Doch bei der Fahrt durchs Wasser halten wir alle die Luft an und hoffen, dass unser Mietwagen nicht den Geist aufgibt. Nachdem wir es sicher ans andere Ufer geschafft haben, sind wir mächtig stolz!

Nebelwälder und herbstliche Temperaturen in Santa Elena

Unser nächster Stopp ist die Nebelwaldregion um Santa Elena/Monteverde. Und dieser Ort lässt Melli und mich zittern, denn auf einer Höhe zwischen 1.300 und 1.600 Metern liegen die Temperaturen doch deutlich unter dem, was wir seit Wochen gewöhnt sind. Also schlottern wir Temperaturen um die 20 Grad. Die Wälder rund um Santa Elena zählen zu den ursprünglichsten in ganz Costa Rica und bieten eine unglaubliche Pflanzenwelt, die wir bei unserem kleinen Trek erkunden.  Leuchtende Blüten, bemooste Bäume, Lianen und alle Schattierungen von Grün säumen unseren Weg. Der Skywalk, Hängebrücken, die sich auf bis zu 58 Meter über dem Boden durch denn Nebelwald schlängeln, macht die Aussicht unvergesslich und zeigt uns die beeindruckende Größe der grünen Riesen. Auf den schwingenden Hängebrücken werden wir zu Spielkindern und haben jede Menge Spaß daran, die eine mehr die andere vielleicht auch etwas weniger, die Dinger so richtig zum Schaukeln zu bringen.

Für Melli und mich geht es nach Santa Elena weiter nach San Jose, wo wir uns mit Glenn und Ross treffen um gemeinsam nach Puerto Viejo weiterzureisen.

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Mit diesem Blick starten wir unsere Wanderung am Fuß des Vulkans Arenal

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Das ist er: Arenal

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Die drei Grazien 

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Auf geht’s den Vulkan immer im Blick

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Man sieht es nicht direkt: Der Schweiß strömt uns vom Körper

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Wir kommen langsam näher

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Wir schwitzen bei unglaublicher Schwüle

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Eine der abenteuerlichen Brücken, die wir auf dem Weg nach Santa Elena passieren

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Erster Blick auf die Nebeldwälder

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Der Skywalk in Santa Elena

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Bananen klauen – neues Hobby

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Im Nebelwald

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