Mal ein bisschen Kultur – Pura Ulun Danu Bratu, Gitgit, Jatiluwih und Tegallalang

Bali wird oft als die Insel der tausend Tempel bezeichnet und das absolut zu recht! Es wimmelt nur so davon: Es gibt sie auf den Märkten, an der Straßenecke, in den Reisfeldern, auf Bergen (natürlich auch auf dem Mount Batur)und in zahlreichen Hinterhöfen. Schlendert man durch die Seitengassen von Ubud entdeckt man hinter fast jedem schmuckvoll verzierten Tor einen kleinen Schrein, der die bösen Geister abhalten soll.  Erstaunlich, wie natürlich der balinesische Hinduismus ganz einfach in den Alltag integriert wird. Auf den Straßen stolpert man eigentlich sekündlich über die kleinen Opfergaben, die die Balinesen ihren Göttern machen. Die kleinen Bambusnester sind oft mit Blüten, Räucherstäbchen und Obst oder Reis bestückt. Diese täglichen Opfergaben sind ein Zeichen des Respekts für all die Geister der Verstorbenen, Götter und Dämonen.

Bei meiner Tour über die Insel habe ich neben vielen kleinen Tempeln auch den 1663 erbauten Pura Ulun Danu Bratu besucht, einen bedeutenden Wassertempel, gewidmet Shiva, am Ufer des Bratansees in 1200 Metern Höhe. Von dort aus ging es weiter zum Wasserfall von Gitgit: beeindruckende 35 Meter hoch ist er und liegt im Dschungel, ist aber gut mit einem kleinen Spaziergang zu erreichen. Auf dem Weg zum Wasserfall wurden Made, mein Guide und ich von ohrenbetäubendem Lärm begleitet und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wer oder was diesen fabriziert. Made erzählte (schreiend, sonst hätte ich ihn nicht gehört), dass ein kleiner Käfer, rund 3-5 cm groß, dafür verantwortlich ist. Man kann nur beten, dass sich dieser Kerl nicht rund um das eigene Hotel befindet, denn das bedeutet schlaflose Nächte.

Nächster und letzter Stopp war für uns an diesem Tag die Reisterrassen von Jatiluwih, in der Region Tabanan.  Was man da zu sehen bekommt, scheint fast unwirklich: Unendliche Reisfelder, angeordnet auf Terrassen, die in den schönsten Grünnuancen regelrecht leuchten. Wirklich traumhaft. Und weil’s so schön war, bin ich einige Tage später mit Travelblogger Ben von BenumdieWelt nochmal mit den Scooter in die Reisterrassen von Tegallalang gefahren. Einfach traumhaft! Zu recht gehören die Reisterrassen auf Bali seit 2012 zum Unesco-Weltkulturerbe.

Mittlerweile bin ich auf Gili Air angekommen, einem absoluten Paradies ohne Autos, Scooter oder Motorräder. Hier braucht man nicht mal Flip Flops, denn fast alle Wege sind aus weichem Sand. Bikini, Sonnencreme, ein bisschen Kleingeld und ein Sonnenhut langen vollkommen. In meinem Fall ist diese Ausstattung heute noch um einen Eimer zu erweitern, gestern Abend war wohl was im Essen nicht ganz so frisch. Aber das wird schon…

IMG-20151115-WA0029

Der Pura Ulun Danu Bratu

2015-11-15 14.16.13

Der Tempel liegt am Ufer des Bratansees

IMG-20151115-WA0032

Rund um den Tempel

2015-11-15 14.14.42

Der Gitgit Wasserfall

20151115_143647-1

Die Reisterrassen von Jatiluwih

20151115_143940.jpg

2015-11-18-14-07-02

Reisbauer auf den Terrassen von Tegallalang

20151117_114350.jpg

IMG-20151117-WA0055

Blick in die Reisterrassen von Tegallalang

 

 

3 Gedanken zu „Mal ein bisschen Kultur – Pura Ulun Danu Bratu, Gitgit, Jatiluwih und Tegallalang

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s